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Kathrin Litz vom TSV Lonnerstadt hat in neun Spielen schon 19 Mal ins Tor getroffen - Ronaldo, Lewandowski und Aubameyang können einpacken – zumindest in Sachen Torquote. Denn Kathrin Litz vom TSV Lonnerstadt hat heuer einen echten Lauf. Eine Knipserin war sie schon immer, vergangene Saison waren es 25 Treffer in 22 Partien. In dieser Runde toppt sie das jedoch alles: 19 Tore in neun Spielen (in keinem ging sie leer aus) sind eine Hausnummer. Dabei hatte sie sogar mit einem Handicap zu kämpfen.

 

Die 21-Jährige besucht an den  Wochenenden eine Schule in Bamberg, wo sie unlängst ihre Prüfungen zur Betriebswirtin absolviert hat (die Ergebnisse stehen noch aus). Drei Mal hetzte sie nach Unterrichtsschluss los auf den Fußballplatz, wo sie von ihren Kameradinnen sehnsüchtig erwartet wurde.

Zum Saisonauftakt beim Post SV Nürnberg II zum Beispiel. In der 22. Minute wurde die 21-Jährige eingewechselt – und schlug noch vier Mal zu. „Wenn ich nach dem ganzen Tag Sitzen endlich raus durfte, stand ich voll unter Adrenalin und wollte mich nur auspowern“, erklärt sie diese gelungene Joker-Rolle. Endstand 5:1 für den TSV, der gelungene Start in die neue Liga war auch der Torjägerin zu verdanken Diese fackelt im Interview ebenso wenig wie vor dem Tor. „Eigentlich hatte ich mir 40 Tore vorgenommen – aber dann habe ich gesehen, dass wir ja nur 18 Spiele haben.“ Machbar ist das Ziel dennoch, schließlich ist ihre Schulzeit jetzt beendet, das Wochenende gehört wieder allein der Leidenschaft Fußball.

Sie und ihre „kleine“ Schwester Stefanie entstammen einer alten Etzelskirchener Fußball-Dynastie und kamen an der Sportart eigentlich gar nicht vorbei. Bei den Gremsdorfer „Bixn“ war Kathrin schon Torschützin vom Dienst, nur bei einem einjährigen Intermezzo beim Landesligisten SpVgg Hausen lief es nicht so, in der Rückrunde wurde sie sogar als Verteidigerin eingesetzt. Nun darf sie wieder stürmen, in einer Mannschaft, „die mich oft so gut angespielt hat, dass ich die Dinger nur noch reinschieben musste“, sagt sie bescheiden und will nicht den ganzen Ruhm für sich alleine. „Eigentlich bin ich nicht eigensinnig, habe auch schon sechs Tore vorbereitet und der Trainer sagt oft, ich übertreibe es manchmal mit dem Abspielen.“

Der lobt das nur 1,62 Meter kleine Kraftpaket als komplette Stürmerin: „Sie kann es alleine machen, sie kann kombinieren, sie kann auch köpfen – und vor allem ist sie ungemein schnell.“ Im Gegensatz zu manch einer Mitspielerin hat sie keine Bedenken wegen eines möglichen Aufstiegs. Klar: Eine Torjägerin nimmt alles mit, was sie kriegen kann.

 

Quelle: www.fupanet.de

Autor: Holger Peter (NN Herzogenaurach)

 

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