Für die Überraschung des Spieltags sorgte Lonnerstadt in Tennenlohe, im Aufeinandertreffen kam dem TSV vor allem die körperliche Überlegenheit zugute.

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Standesgemäß konnten die Hausherren zwar mehr Spielanteile verbuchen, gefährlich kam der SV aber nur selten vors Tor der Gäste. Per Standardsituation ging Lonnerstadt in der 27. Minute in Führung: Bei einem hohen Ball stieg Maikötter höher als seine Bewacher und donnerte das Spielgerät mit dem Kopf unter die Latte. In der Folgezeit bäumte sich Tennenlohe gegen den Rückstand auf und konnte kurz vor der Pause ausgleichen: Hesl schnappte sich 20 Meter vor dem Tor den Ball, machte ein paar Meter und schweißte das Leder unhaltbar ins lange Eck.

Auch im zweiten Durchgang bot sich den Zuschauern ein ähnliches Bild: Tennelohe war um Spielkontrolle bemüht, Lonnerstadt hielt mit viel Körpereinsatz dagegen. In der 66. Minute gingen die Gäste erneut in Führung – selbstverständlich per Kopf: Bei einem langen Ball kam Faßold aus dem Tor herausgelaufen, Müller war aber einen Tick früher am Ball und verlängerte das Leder über den verdutzten Schlussmann hinweg ins Netz. Den erneuten Rückstand musste Tennenlohe fünf Minuten verdauen, die Gäste nutzten dies gnadenlos aus: Einen weiten Ball verlängerte ein TSV-Akteur auf Junggunst, der per Kopfball zum 3:1 traf. Auch die folgende Schlussoffensive der Hausherren brachte dem SV nichts Zählbares, stattdessen machte Lonnerstadt den Sack zu: Aus dem Gewühl stocherte Müller den Ball ins Netz.

Quelle: www.nordbayern.de
Bild: Dieter Lippert, SVT