TSV News

Die Damenmannschaft des TSV Lonnerstadt hat einen traumhaften Start in ihre Premierensaison in der Bezirksoberliga hingelegt. Gegen den SV Segringen siegten die Lonnerstadterinnen dank einer starken Mannschaftsleistung völlig verdient mit 5:1, wobei selbst ein höherer Sieg möglich gewesen wäre.

Lonnerstadt Trainer Andreas Uebler sprach nach Abpfiff von einer „bärenstarken Leistung“ und war „sehr zufrieden“ mit seiner jungen Mannschaft, die anfangs etwas brauchte, um ins Spiel zu finden. Gegner Segringen machte im Mittelfeld geschickt die Räume eng, beide Seiten setzten außerdem auf starkes Pressing, sodass sich logischerweise Ungenauigkeiten einschleichen. Einen Schreckmoment mussten die Gastgeberinnen in der 10. Minute überstehen: Christina Liebenstein zog aus 20 Metern halbrechter Position ab, Torfrau Charlotte Streit lenkte den sich gefährlich senkenden Schuss aber an die Latte.
Nach gut einer Viertelstunde kamen die Uebler-Schützlinge immer besser in die Partie und nutzten die erste Großchance sofort zur Führung. Verena Haberkamm überlief auf rechts ihre Gegenspielerin und flankte fast von der Grundlinie flach in die Mitte, Torfrau Natalia Leyh und ihre Abwehr konnten den Ball nicht klären, sodass am zweiten Pfosten Christina Spörl souverän einschießen konnte (17.).
Mit der Führung im Rücken lief es nun bei Lonnerstadt. Erneut Haberkamm servierte über rechts mustergültig für Kathrin Litz, doch der Volleyschuss der Torjägerin ging drüber (20.). Keine Minute später folgte aber das erste Saisontor der 22-jährigen. Nadine Geinzer hatte tief in der gegnerischen Hälfte das Spielgerät erobert, Litz übernahm dieses, setzte sich mit etwas Glück und viel Geschick gegen zwei Gegenspielerinnen durch und schob ein (21.).
Die Gäste zeigten durchaus gute Ansätze, waren in dieser Spielphase aber klar unterlegen. Spörl bot sich eine erst eine Halbchance (24.), dann stand die Flügelspielerin nach einem mustergültigen Konter über Geinzer, Litz und Groppe frei vor dem gegnerischen Tor, verfehlte dieses aber (28.). Auch Segringen blieb offensiv präsent, die aktive Liebenstein verzog nur knapp (30.).
Auf der Gegenseite zeigte sich Nadine Geinzer bei einem langen Ball hellwach und nutze die Konfusion der gegnerischen Abwehr aus, die die Mittelfeldspielerin fälschlicherweise im Abseits wähnte. Ihr Heber aus spitzem Winkel verfehlte das Tor hauchzart (34.). Die aus Hammerbach gekommene Offensivkraft war auch am nächsten Hochkaräter beteiligt und bediente nach einem starken Steilpass von Stefanie Litz in der Mitte Kathrin Litz, doch wieder fehlten ein paar Zentimeter zum Torerfolg (37.).
Das 3:0 nach 41 Minuten war überfällig und die Torschützin keine Überraschungen. Wieder Geinzer setzte in der gegnerischen Hälfte nach, stand nach ihrer Balleroberung frei vor Leyh und vollendete sicher (41.). Ein Highlight hatte die erste Halbzeit noch zu bieten: Stefanie Litz und Liebenstein lieferten sich auf der rechten Außenbahn einen engen Zweikampf, das dritte Einsteigen der Abwehrspielerin fand im Sechzehner statt, woraufhin Schiedsrichter Bermüller auf Elfmeter entschied – strittig, denn beim geahndeten Vergehen hatte die Lonnerstadterin eher den Ball gespielt. Muschler verwandelte sicher zum 3:1-Anschlusstreffer (45.).
Segringen kam deutlich aktiver aus der Pause, im Mittelfeld bekam der TSV nicht mehr den vorherigen Zugriff. Die besseren Chancen hatten aber weiter die Gastgeberinnen: Nach Flanke von Haberkamm wurde erst ein Volleyversuch von Litz geblockt, den Nachschuss von Geinzer sicherte Leyh (54.). Vier Minuten später stand Litz nach einem weiten Schlag von Torfrau Streit erneut allein vor Leyh, schoss diese aber an. Geinzer setze den Abpraller über das Tor (58.).
Trotz ihres Tores zum 2:0 schien die Torjägerin keinen guten Tag erwischt zu haben. Auch bei der nächsten Eins-gegen-Eins-Situation zog sie den Kürzeren, diesmal hatte Schreier den Angriff per Schnittstellenpass eingeleitet (60.).
So war es mit Maj-Britt Groppe eine Defensivspielerin, die die Nerven der Fans beruhigte. Erneut Litz war an einer Leyh-Parade gescheitert, die aufgerückte Rechtsverteidigerin war zur Stelle und staubte per Kopf aus kurzer Distanz ab (61.). Litz‘ Pech im Abschluss war kurz darauf wieder das Glück einer Mitspielerin, diesmal war es Kapitänen Haberkamm, die aus kurzer Distanz traf, nachdem Leyh zuvor nach parieren konnte (64.).
Der Sieg war damit endgültig sicher, Lonnerstadt kontrollierte den Ball und ließ das Spiel gegen nie aufsteckende Gäste auslaufen. Litz war auch bei einer weiteren Doppelchance kein Glück beschieden (70.), sodass es beim auch in der Höhe gerechten 5:1 blieb.

„Was mir sehr gefallen hat, ist dass die Mannschaft immer weiter gespielt hat, unabhängig davon, wie die Partie sich entwickelt hat“, zeigte sich Trainer Uebler vollauf zufrieden mit dem Einstand seiner Schützlinge. Kommenden Sonntag gastiert Lonnerstadt in Mosbach.


TSV: Streit – Groppe (80. Reif), Utzmann, S. Litz, Schwarm – Schreier (77. Roschmann) – Haberkamm, Bär (61. Stirnweiß), Geinzer, Spörl (46. Bogner) – K. Litz
SVS: Leyh – Dennhöfer (90.+1 Stirner), Schneider, Hahn (77. Goehring), Maric, Engelhardt, Fickel (73. Lechler), Klefenz, Härtl, Liebenstein, Muschler (58. Hermann)

Tore: 1:0 Spörl (17.), 2:0 K. Litz (21.), 3:0 Geinzer (41.), 3:1 Muschler (45., Foulelfmeter), 4:1 Groppe (61.), 5:1 Haberkamm (64.)

Gelbe Karte: Groppe (72., Foulspiel)

Schiedsrichter: Rafael Bermüller (Erlangen)

 

Quelle: NN / Maximilian Hubert

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