MOSBACH – Im ersten Auswärtsspiel der Bezirksoberliga unterlag die Damenmannschaft des TSV Lonnerstadt dem SV Mosbach nach neunzig intensiven Minuten mit 0:2. „Es war ein ausgeglichenes Spiel, aber die letzten Körner haben uns am Ende gefehlt“, bilanzierte Trainer Andreas Uebler.

Nach dem starken 5:1 gegen den SV Segringen zum Auftakt hatte der Trainer keinerlei Veränderungen an der Startelf vorgenommen. In den ersten zwanzig Minuten machten seine Schützlinge auch da weiter, wo sie aufgehört hatten, spielten gut über die Außenbahnen nach vorne und hatten durch Kathrin Litz und Jacqueline Bär eine Doppelchance zur Führung.
Der schlecht in die Saison gestartete SV kämpfe sich dann aber in die Partie und setzte sich insbesondere bei den wichtigen Zweikämpfen im Mittelfeld immer häufiger durch. So ergab sich zunehmend ein offener Schlagabtausch und ein Spiel auf Augenhöhe, dem aber die Chancen fehlten.
Quasi mit dem Halbzeitpfiff schlug dann aber der SV zu: Mit einer Spielverlagerung fanden die Mosbacherinnen eine Lücke in der TSV-Defensive, sodass Mona Nagengast vom linken Sechzehnereck auf Torhüterin Charlotte Streit zulaufen durfte und flach zum 1:0 vollstreckte (45.).
Trainer Uebler hatte seinen Damen zwar in der Halbzeitpause mehr Intensität im Mittelfeld verordnet, präsenter waren dort aber weiterhin die Gastgeberinnen, die so das Offensivspiel Lonnerstadts früh störten und noch dazu über Konter zu eigenen Chancen kamen. Beim TSV dagegen mangelte es spätestens im Sechzehner an Durchschlagskraft. Lediglich Kathrin Litz konnte eine gute Chance verbuchen, scheiterte aber per Außenrist.
Stattdessen machte Mosbach in der Schlussphase den Deckel drauf. Nach einem starken Konter über rechts war die Defensive der Gäste ausmanövriert, Terasa Nagengast traf zum 2:0 (80.). Zwar warfen die Uebler-Schützlingen noch einmal alles nach vorne, mehr als hohe Bälle und Fernschüsse sollten aber nicht herausspringen.
„Wir haben gewusst, dass in dieser Spielklasse kleine Fehler schnell bestraft werden. Das ist uns heute passiert, aber es war ein Spiel auf Augenhöhe. Daher bringt uns die Niederlage nicht um“, meinte Trainer Uebler, der den Sieg Mosbachs als „nicht unverdient“ einstufte. „Letztendlich hat aber im Vergleich zur Vorwoche etwas Kraft gefehlt“. Am nächsten Sonntag gegen den TSV Brand kann die Sache schon wieder anders Aussehen.

TSV: Streit – Groppe, Utzmann, S. Litz, Schwarm – Schreier – Haberkamm, Bär (31. Kißler), Geinzer (80. Roschmann), Spörl (53. Lutz) – K. Litz

SVM: Arnold – Blank, M. Nagengast (54. Vorholzer), Buckel, Kettler, Engelhardt, Fenn (90.+2 Moebus), T. Nagengast, Beck, Glasauer

 

Quelle: NN / Maximilian Hubert

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