TSV News

Die seit vier Spielen anhaltende Siegesserie der Lonnerstadter Damen ist gerissen. Gegen den TSV Falkenheim gab es ein 1:1. Zwar steigerte man sich nach einer durchwachsenen ersten Halb­zeit deutlich, ließ aber vier hochkaräti­ge Chancen zum Siegtreffer aus, sodass die Belohnung am Ende fehlte.

Die Partie nahm nur wenig Fahrt auf. Die im Tabellenkeller gefangenen Gäste aus Nürnberg hielten gut mit, störten früh und hielten so fehlerhaft agierende Lonnerstadterinnen vom eigenen Tor fern. Kathrin Litz kam bei einer Flanke von Maj-Britt Grop­pe aus dem Halbfeld einen Schritt zu spät – die beste Chance der Anfangs­phase (8.). Falkenheim kombinierte stellen­weise ordentlich, insbesondere über die aktive Helene Michelson. Die Abschlüsse waren aber zu harmlos – bis in die 22. Minute. Dann hob Sol­veig Böhme den Ball auf die halblinks durchgestartet Michelson, die frei vor Torfrau Charlotte Streit flach ins lange Eck zur nicht unverdienten Führung einschob. Die Antwort der TSV-Damen stimmte, aber auch weiterhin verhin­derten viele Fehlpässe ein durchge­hend gefährliches Offensivspiel. Aileen Decke (25.) und Kathrin Litz (26.) verzogen knapp, Sonja Lutz traf aus dem Gewühl nach einer Ecke nur die Latte (33.). Dennoch erarbeiteten sich die Schützlinge von Trainer Ueb­ler ein Übergewicht. Nadine Geinzer scheiterte aus spitzem Winkel an Gäs­tekeeperin Corina Eder (40.), wenig später war aber das 1:1 fällig. Kathrin Litz war 20 Meter vor dem Tor gefoult worden, den fälligen Frei­stoß aus halblinker Position zirkelte Kim Kißler ins linke obere Eck (41.). Es war der verdiente 1:1-Pausenstand Deutlich mehr Druck und Zielstre­bigkeit zeigten die TSV-lerinnen in den zweiten 45 Minuten und schnür­ten den Gegner teilweise in dessen Hälfte ein.

Sonja Lutz (47.) und Nadi­ne Geinzer näherte sich an (50.), dann musste Eder eingreifen und entschärf­te einen Halbvolley von Kathrin Litz stark (55.). In der 63. Minute servierte Maj-Britt Groppe perfekt für die TSV-Torjägerin, doch auch das zweite Duell gewann Eder. Die Führung lag in der Luft. Nadine Böhm fiel Kathrin Litz im Sechzehner klar in die Beine, der Elfmeterpfiff damit Formsache. Kim Kißler scheiter­te jedoch mit einem Versuch auf das rechte Eck an Eder (68.). Eine Viertel­stunde vor dem Ende war die Torfrau dann geschlagen, als sie gegen die ein­gewechselte Christina Spörl retten konnte, der Abpraller aber Litz vor die Füße fiel. Vor der Linie lenkte jedoch Selin Sert den Ball mit dem Oberarm noch am Tor vorbei (74.). Es war der letzte Hochkaräter, da Falkenheim in den letzten Minuten sicher verteidigte und durch Hall­mann selbst zweimal für Gefahr sorg­te (79., 81.). Mit dem 1:1 „können wir aber auch gut leben“, meinte Trainer Andreas Uebler. „Klar hat man, wenn man sich die Chancen anschaut, eher zwei Punkte liegenlassen, aber wir sind nach dem 0:1 zurückgekommen, haben den Kampf angenommen und Moral gezeigt. Falkenheim hat sich den Punkt auch verdient.“ Maximilian Hubert

Schiedsrichter: Markus Schwendinger - Zuschauer: 70
Tore: 1:0 Helene Michelson (22.), 1:1 Kim Kißler (41.)

 

Quelle: NN Maximilian Hubert
Bild: fupa.net

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