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In Lonnerstadt geht auch bei der 28. Faschingsgaudi die Post ab. Im Sonnensaal herrscht Stimmung bis zum Abwinken. Noch drei Aufführungen sind angesetzt.

Kennen Sie den Unterschied zwischen Höchstadt und Lonnerstadt? Die Heschedder haben Klasse Nachbarn. Der Vergleich stammt - woher denn sonst - aus Lonnerstadt. 

In Höchstadts Nachbarkommune ging am Samstag bei der Großen Faschingsgaudi die Post ab. Ein gut vierstündiger Spaßmarathon mit Klamauk, gespielten Witzen, Sketchen, Musik und Tanz. Das Verhältnis zwischen "Loschedd und Heschedd" gab immer schon Anlass zu Frotzeleien. In diesem Jahr feuerten die Faschingsnarren jedoch besonders viele Pfeile in Richtung Aischgrundperle.

Bereits zum 28. Mal fand die TSV-Gaudi statt und auch diesmal "steppte der Bär": Thomas Bär, der schon 25mal bei dem Spektakel als Moderator auf der Bühne stand. Seine Witze sind so legendär wie seine Trinkfestigkeit und sein Ramazzotti mit dem Landrat.

Bär wusste auch, weshalb die Heschedder in ihrem Freibad drei Becken haben: Ein kaltes, ein warmes und eines ohne Wasser. Für die Nichtschwimmer.

Ohne Narkose

Seine Tochter Jaqueline scheint das Faschingsgen geerbt zu haben. In der Bütt berichtete sie von ihrer Blinddarmoperation: "Patienten aus Loschedd werden in Heschedd nur ohne Narkose operiert." Dass der Papst demnächst ein Fußballspiel in Höchstadt besucht, wussten Verena Haberkamm und Felix Bruckmann zu berichten. "Der geht immer dahin, wo das Elend am größten ist."

Die Loschedder können aber nicht nur über "die Kulturmetropole im Aischgrund", sondern auch über sich selbst lachen. Über Schluckspechte, die wegen der Überschwemmungen in eine Arche kommen, über einen Ex-Hippie in Ailsbach und über die öffentlichen Toiletten im Ort. Die es am Leichenschauhaus und im verschlossenen Rathaus -"nur für die Hinterlassenschaften der Politiker" - gibt.

Eine Vorhersage, wer im März den Bürgermeistersessel besteigen wird, wagten - im "Vierergespräch" - Hans-Jürgen Ochs, Linda Singer, Hans Singer und Philipp Rehder. Soviel soll sicher sein: Es werde einen Tsunami im Rathaus geben.

Des Landrats Tage sind gezählt

Sogar Landrat Eberhard Irlinger, der nach zweijähriger Pause wieder einmal dem Spektakel beiwohnte, kam nicht ungeschoren davon. "Eberhard, deine Tage sind gezählt. Du hast die Fotografen lang gequält."
Das Loschedder Urgestein Hans Singer erklärte als Professor die menschliche Anatomie. Immer aktuell hatte er im Bühnenbild den "Prototyp der Loschedder Windräder" dargestellt.

Stimmungskanonen waren die Musik- und Tanznummern. Ein "Intro Rock" zum Beginn feuerte die gute Laune an. Viel zu lachen gab es beim "Paartanz" zu Ohrwürmern wie "Skii foohrn". Beim "Gauditanz" wiegten sich verhüllte Gestalten zur Melodie von der schönen blauen Donau und schwangen die Hüften zum Sirtaki.

Urkomisch und mit viel Aufwand verbunden war die "Fuß-Band", der die Akteure hinter der Wand ihre Hände liehen. Ein Pfeile schießender Amor und Wolli Weinkauf als "pfundige" Braut ließen kein Auge trocken. "Ein dreifach Loschedder - Gwaaf" hallte als Schlachtruf durch den Sonnensaal. Erstmals mit dabei sind in diesem Jahr Marcel Lenk, Philipp Rehder und Hans-Jürgen Ochs. Hinter der Bühne hielt Frank Haslauer, unterstützt von Hans-Jürgen Raber, die Fäden in der Hand.

Die Faschingsgaudi geht noch dreimal über die Bühne: am Freitag, 28. Februar, Samstag, 1. März und Rosenmontag, 3. März.

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