TSV News

LONNERSTADT - Gleich bei der ersten von vier TSV-Faschingssitzungen war der Sonnensaal mit 210 Gästen restlos ausverkauft. Den Besucher erwartet bis zum Faschingsausklang bei dieser außergewöhnlichen „Loschedder Faschingsgaudi" noch drei weitere Male ein Generalangriff auf die Lachmuskeln.

Frank Haßlauer, der Cheforganisator, bat seine 32 Akteure für die gut vierstündige Gala schon seit November vergangenen Jahres zum Proben. Perfekt eingespielt war deshalb das gesamte Programm, vom Intro über Sketche, von Tanzeinlagen bis hin zu halbnackten Wahrheiten und übel riechendem Ostwind. Moderator Thomas Bär hatte wahrlich ein leichtes Spiel, nicht nur weil der wortgewaltige TSVler bei diesen Veranstaltungen inzwischen der Dienstälteste ist, sondern auch, weil er, wie er von sich selbst behauptet, "nicht der Größte und nicht der Dickste" ist.

Ausgerüstet mit Headset und (fast) ohne Zettel unterwegs, rief er gleich zum Auftakt die „Masseurinnen“ Stefanie Brendel und Katharina Looshorn auf die Bühne. Doch bevor die beiden an zwei unschuldigen und halbnackten TSV-Fußballern Hand anlegten, sollte das omnipräsente Bühnenbild, gemalt von Johann Singer, erklärt werden: Der Gockel solle den TSV-Vorsitzenden Rainer Haberkamm symbolisieren, der mit Engelsgeduld seine Eier und damit seinen ersehnten Nachwuchs ausbrütet. „Herr Bär, nicht dass wir den Faden verlieren“, wurde der Moderator von Brendel und Looshorn unterbrochen, denn das Zwiegespräch der massierenden Damen war gerade spannend geworden. Die beiden plauderten über Sex am Küchentisch und zogen Vergleiche zum „Rollbraten im Bett“, kamen von der anvisierten Brustvergrößerung zum One-Night-Stand, um dann die „erotischen Nutzflächen“ einer Frau zu erklären. Nicht schlecht, attestierte der Moderator, und erklärte, seine Akteure hätten eigentlich am Freitag beim Veitshöchheimer Fernsehfasching antreten sollen, was sie allerdings wegen der TSV-Sitzung absagen mussten.

So auch die vier Schüler (Marcel und Michelle Lenk und die mit acht Jahren jüngste Teilnehmerin Maja Link sowie Finn Hoppe) mit ihrer verzweifelten Lehrerin (Verena Hoppe). Nix wissen sie, die vier Schüler. „Wenn man von zwei Fünfern in der Hosentasche einen verliert, was hat man dann?“ „Natürlich ein Loch in der Tasche.“

Witzesalven gab und gibt es noch am 5. und 6. und am 8. Februar (für zwei Veranstaltungen gibt es noch Karten), aber auch Tanzeinlagen, Büttenreden und Baustellenverkehr. Showtanz zeigten beispielsweise „Geronimo“ mit Kim Hanneder, Michelle Lenk, Johanna Röhrs, Hannah Lepers, Julika Röhrs und Nele Scharf, die damit die Bühne für ein auscheckendes Ehepaar samt Hotelier (Verena Hoppe, Benjamin Bär, Felix Bruckmann) ebneten.

Zwiegespräche auf der Parkbank durften nicht fehlen; nach dem Energiemix folgten die Vegetarier, die Dorfgeschichten mit Linda Ochs und Stefanie Brendel beanspruchen die Lachmuskeln, aber auch die eigentlichen Stars des Abends – von Gloria Gaynor bis hin zu Juliane Werding (Wenn du denkst, du denkst) — sorgten für Kurzweil im Sonnensaal.

Und noch eines zum Schluss: Gerrit Hoppe, der Kassier des TSV, bat nach der furiosen „Fusion zweier Tageszeitungen“ zum „Nordbayerischen Tag“ auf der Bühne (gespielt von Markus und Marcel Lenk) darum, die NN sollten abermals darauf aufmerksam machen, dass es für die noch anstehenden Veranstaltungen noch Restkarten im Gasthof Zur Sonne (Familie Link) gebe. Das tun wir hiermit natürlich.

 

Quelle: NN - Niko Spörlein, www.Nordbayern.de

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