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Bei der Loschedder Faschingsgaudi ging es am Samstag rund:

TSV-Chef Frank Iftner entzückte als gut bestückte Heiratswillige.
Wenn der Vorstand des TSV Lonnerstadt, Frank Iftner, zuerst einen Opa, dann einen Zauberer und anschließend eine Braut spielt, heißt es wieder: Die alljährliche Loschedder Faschingsgaudi ist in vollem Gange. Am Samstagabend fand im Sonnensaal in Lonnerstadt die erste Vorführung statt.

Ein Dorf-Trumplchen
Üblicherweise zogen die Lonnerstadter Schauspieler wieder allerhand durch den Kakao. Neben den Höchstadtern und ihrer Kläranlage wurde aber auch auf politisches Geschehen eingegangen. So zum Beispiel Donald Trump, dessen Frau in der Rubrik "Dorfgeschehen", als "Trumpl" bezeichnet wurde. Doch auch die Mutter-Tochter Beziehung wurde thematisiert. In einem Sketch hat Verena Hoppe eine eifersüchtige Mutter gespielt. Eifersüchtig war sie aber nicht etwa auf ihren Ehegatten, sondern auf die eigene Tochter. Diese ist nämlich aktuell schwer beschäftigt und hat deshalb nur noch wenig Zeit für ihre Mutter, weshalb sie sich kurzerhand eine neue Tochter anschafft.
Zum Generationenkonflikt kommt es aber oftmals schon an der Bushaltestelle. An der Haltestelle "1948 Sonnenhügel" tauschten sich Schulkinder mit einem älteren Ehepaar aus. Während die ältere Generation Pressack isst, ist das Lieblingsgericht der Kids Kalbfleisch-Knoppers! Viele kennen es auch unter dem Namen Döner. Aber auch die Lieblingstiere der jüngeren Generationen sind andere. "Schwein. Tot. Zerhackt. Paniert. Mit Pommes und Ketchup!"

Achtung: Schwiegermonster
Interessant wird es für junge Erwachsene aber auch, wenn man das erste Mal die Eltern der neuen Freundin kennenlernt. Aufregend ist das auch für Felix Bruckmann, der gemeinsam mit Verena Haberkamm auf der berühmten Parkbank Platz nahm. Wie verhält man sich denn nun am Esstisch? Soll man die Eltern der Freundin nun Duzen oder Siezen? Felix Bruckmann hat dafür eine einfache Lösung: "Man reiche mir das Salz", hat er beim letzten Aufeinandertreffen mit den Eltern gesagt.
Höhepunkt des Abends war aber wieder der Männertanz. Dieses Jahr ging es um ein Brautpaar, das heiraten will. Durch unglückliche Umstände konnte der Pfarrer sie aber nicht trauen. Frank Iftner, der die Braut spielte, musste sich letztendlich bis auf die Unterhose ausziehen. Ganz getreu dem Liedtext: "Sie hatte nur noch Schuhe an", zu dem die Lonnerstadter tanzten.


Quelle: www.infranken.de, YANNICK HUPFER

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