1948

Nach dem 2. Weltkrieg ging man in Lonnerstadt daran, einen Sportverein zu gründen. Die Initiative ging von den Sportfreunden Kalb und Schuhmann aus. So fand am 19.6.1948 in der Gastwirtschaft Hausmann die Gründungsversammlung des TSV Lonnerstadt statt. Zum 1. Vorsitzenden wird Karl Sittmann gewählt. In den weiteren Ämtern fungieren Johann Friedrich (2. Vorsitzender), Fritz Häffner (Schriftführer) , Karl Ross (Kassier) und Andreas Höps (Spielleiter).

Neben Fußball will man Handball, Faustball, Tischtennis und Leichtathletik betreiben. Am 22.8.1948 wird das erste Fußballspiel in der Geschichte des TSV Lonnerstadt ausgetragen. Man verliert gegen Willersdorf 4:1. 
Am 7.11.1948 kann man das vorläufig gepachtete Sportgelände einweihen, am 28.11.1948 beginnt man außer Konkurrenz in der C-Klasse Bamberg.

1949

Zur ersten ordentlichen Generalversammlung zählt der Verein bereits 154 Mitglieder. Auch eine Jugendmannschaft ist gegründet. Neuer Schriftführer wird Karl Schlenzig, 2. Vorstand Fritz Blankenbühler. In diesem Jahr führt der Verein - wie den Protokollen zu entnehmen ist - 3 Theateraufführungen durch und hält 5 Bälle, 2 Mannschaftsabende und 2 Fahrten ins Blaue ab. Dies dokumentiert, daß bereits zu diesem Zeitpunkt Kameradschaft und Geselligkeit im Verein groß geschrieben werden.
 

1950

Johann Reif wird zum 2. Vorsitzenden gewählt, als neuer Kassier fungiert Andreas Sucker. 

Am 3.3.1950 kann der Verein dank tatkräftiger Unterstützung des Vereinswirtes und Ausschußmitgliedes Konrad Hausmann das damalige Sportgelände käuflich erwerben. Lehrer Andreas Höps übernimmt die Nachwuchsbetreuung und leitet über viele Jahre die Übungsstunden im Schülerbereich. Zum 2-jährigen Gründungsfest hat man die Junioren der Spvgg Fürth zu Gast und siegt 2:1. Georg Friedrich wird neuer Jugendleiter.

Am 18.11.1950 wird mit den Baumaßnahmen auf dem neuen Sportgelände begonnen.
 

1951

Fritz Sucker wird zum 2. Vorsitzenden gewählt.
Der Verein kann seinen ersten eigenen Sportplatz vorstellen. Die Einweihung nimmt am 25.8.1951 Pfarrer Schmitt vor.
Am Jahresende ziert der TSV Lonnerstadt das Tabellenende der C-Klasse, in der man bislang über das untere Tabelledrittel nicht hinaus gekommen war.
Zu diesem Zeitpunkt stößt Lehrer Boss aus Mailach zum Verein und übernimmt das Training. Dies sollte sich nachhaltig und positiv auf die spielerische Leistungen der Mannschaft auswirken.
 

1952

Gerhard Riedel wird zum Schriftführer und Johann Reif zum Jugendleiter gewählt.
 

1953

Karl Schlenzig wird neuer 1. Vorsitzender des TSV Lonnerstadt. 2. Vorstand ist Hans Bär, Kassier wird Erhard Przybyllok.
Karl Sittmann wird aufgrund seiner Verdienste um den Verein zum Ehrenmitglied ernannt.
Am 27.6.1953 feiert man das 5-jährige Bestehen des TSV Lonnerstadt und setzt sich dabei als Ziel, baldmöglichst den Aufstieg in die B-Klasse zu schaffen.
 

1956

Lehrer Boss übernimmt neben dem Training auch das Amt des Spielleiters und des Schriftführers im Verein. Johann Reif wird wieder 2. Vorstand.
 

1957

Nach intensiven Trainigsarbeit gelingt 1957 mit einem Punkteverhältnis von 40:10 die Meisterschaft in der C-Klasse und damit der lang ersehnte Aufstieg in die B-Klasse, der vorher einige Male nur knapp verpaßt wurde. Im Aufstiegsjahr stehen mit Alfred Neugebauer und Michael Haberkamm Spieler in den Reihen der 1. Mannschaft, die auch 40 Jahre später noch in der AH-Mannschaft aktiv sind!
 

 

1958

An der Westseite des Sportplatzes, und später auch an der Ostseite, werden Pappelreihen angepflanzt, die bis 1987 das Bild der Anlage prägen.
Zur Feier des 10-jährigen Bestehens wird ein Festabend im Saal der Brauerei Hausmann sowie ein Pokalturnier abgehalten.
 

1959

Nach dem überraschenden Tod von Karl Schlenzig wird Johann Reif in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung zum 1. Vorsitzenden gewählt. Gerhard Riedel über dafür das Amt des 2. Vorsitzenden.
In der nun folgenden 13-jährigen Ära Reif / Riedel gelingt dem TSV neben weiteren sportlichen Erfolgen der erstmalige Aufstieg in die A-Klasse. U.a. wird in dieser Zeit auch ein neuer Rasenplatz geschaffen.
Zur Verbesserung der Trainingsbedingungen errichtet man eine Flutlichtanalge