Die Lonnerstadter und viele auswärtige Gäste genossen die Atmosphäre zwischen den alten Kellern unter Bäumen.

 

Es war ein herrliches Fest in wunderbarer Atmosphäre: Das 25. Kellerfest des TSV Lonnerstadt am Samstagabend dürfte allen früheren den Rang abgelaufen haben. "Gut die Hälfte sind auswärtige Gäste", schätzte TSV-Vorsitzender Rainer Haberkamm.

Die Besucher aus Höchstadt nahmen dabei wohl den ersten Platz ein. Der Vereinschef war mit dem Besucheransturm mehr als zufrieden. Die Sitzplätze entlang der Straße An den Kellern und oberhalb des Pavillons waren voll belegt.

An den Essensausgaben bildeten sich lange Schlangen. Der Flammkuchen, im Pizzaofen gebacken, war gegen 21 Uhr ausverkauft und Nachschub musste geordert werden. Es war aber auch ideales Wetter, wie der TSV-Vorsitzende fand: Nicht zu heiß und nicht zu kalt zum Sitzen im Freien.

In der Weinlaube, einem schmalen Weg mit alten Kellern, wurde es unter dem Blätterdach der Bäume richtig romantisch. Ein Glas "Sommernachtstraum" bei Kerzenschein genossen, wer kann da schon widerstehen.

Auch die bunt beleuchteten Straßenzüge gewannen mit zunehmender Dunkelheit immer mehr an Atmosphäre.

Über allem "thronte" in ihrem Pavillon die Kapelle Dreifrankeneck. Dass sie die Besucher musikalisch unterhielt, aber nicht zu laut war, sei dankbar angemerkt. So konnte man sich noch gut unterhalten. Für die urige Bar im Felsenkeller war es zu diesem Zeitpunkt noch zu früh. "Die Bargäste kommen gewöhnlich erst nach 22 Uhr", wussten die Organisatoren aus Erfahrung. Schon die "Happy Hour" am Nachmittag war nach den Worten des Vorsitzenden gut besucht. Anlässlich des Jubiläums kostete die Maß Bier eineinhalb Stunden lang nur so viel wie vor 25 Jahren - 2,80 Euro.

Für den TSV Lonnerstadt dürfte es ein Kraftakt sein, ein solches Fest auf die Beine zu stellen. Allein schon die riesige Auswahl an warmen und kalten Spezialitäten, Brotzeiten, Fisch, Käse und anderes mehr verlangt ein hohes Maß an Organisation. Mit dem Aufbau waren 40 Helfer beschäftigt. Am Samstag waren 80 im Einsatz. Unter ihnen viele, die schon beim ersten Kellerfest 1992 dabei waren.

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