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LONNERSTADT - Das 25. Kellerfest in Lonnerstadt war ganz ähnlich wie in den vergangenen Jahren auch: Überall rund um die Kelleranlagen waren grün-weiße Fähnchen und bunte Lampen über die Straßen und Gassen gespannt, darunter durchwegs gut besetzte Tischgarnituren.



Das ideale Wetter für ein Sommerfest scheinen die Veranstalter abonniert zu haben. Auch viele Besucher aus der Umgebung und ehemalige Lonnerstädter, die sich wieder mal „daheim“ umschauen wollten, waren auf den Beinen. Das Kellerfest, so hört man immer wieder, hat in dem Hopfendorf den Rang einer zweiten Kerwa. Aus mehreren Buden und Öfen zog verführerisch duftender Rauch durch die Gassen. Das Angebot für den kleinen und großen Hunger war beachtlich. Nur die „raua Klees und Bohnakern“, der ewige Klassiker bei dieser samstäglichen Festivität, waren ruckzuck vergriffen.

Zugegriffen wurde auch in den 90 Minuten „Happy Hour“ zu Beginn, wo am Ausschank die Preisliste von der Premiere 1992 galt. 1,40 Euro für das Seidla war der Richtpreis. Ganz oben im Holzpavillon sorgten die Musiker von der Blaskapelle „Drei-Franken-Eck“ für Stimmung. Der TSV Lonnerstadt, von jeher Ausrichter des Kellerfestes, konnte personell wieder einmal aus dem Vollen schöpfen. Gezählt hat sie niemand, aber es war eine Riesenschar von Helfern, die dafür sorgte, dass es in dem Gewusel an nichts fehlte — immer engagiert, immer in Bewegung, immer charmant.

Eine Besonderheit hatte die Jubiläumsveranstaltung dann aber doch: Rainer Haberkamm, TSV-Chef und von Anfang an dabei am Kellerfest, feierte seinen 55. Geburtstag. Freilich sehr gebremst, denn er hatte wie alle anderen am Ausschank die grüne Schürze umgebunden und alle Hände voll zu tun. Bei dem großen Andrang blieb kaum Zeit, die vielen Glückwünsche entgegenzunehmen.

Quelle: www.nordbayern.de - Karl Heinz Panzer

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